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PKS, ISA mfG von der OPB

 

Die polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) 2012 ist veröffentlicht worden. Ein Erfolgsbericht, der dennoch einige Fragen aufwirft. 

 

Auch im Rahmen der internen Öffentlichkeitsarbeit, dem "Insider" der Ortspolizeibehörde  (Nr. 56 vom 6.3.2013) wird über die Kriminalstatistik berichtet.

 

Da nicht alle unsere Mitglieder Zugriff auf den Insider haben, die Inhalte aber für alle von Interesse sein dürften, möchten wir ein paar Zahlen, Daten, Fakten aus dem Artikel zitieren.

 

„Für das Jahr 2012 wurden insgesamt 13.780 Straftaten registriert….. Bei den absoluten Zahlen ist das der niedrigste Wert in den letzten 34 Jahren!“ An der Stelle wird zu Recht darauf hingewiesen, dass Bremerhaven 1979 noch über 138.000 Einwohner hatte, während es jetzt noch die 114.000 sind.

Dann wird auf die Kriminalitätshäufigkeitsziffer (KHZ) Bezug genommen. „Die beschreibt die Anzahl der Straftaten auf jeweils 100.000 Einwohner. Für 2012 lautet sie: 12.197. Immer noch die niedrigste Zahl seit dem Jahr 2000.“

 

Weiter heißt es:

 

„Die Aufklärungsquote liegt in der neuesten Statistik bei 52,8%!“

 

Das ist der höchste Wert seit – man lese und staune – 1966!

 

Im Insider werden diese Zahlen zu Recht zum Anlass genommen, die hervorragende Arbeit der Kolleginnen und Kollegen hervorzuheben. „Trotz schmerzlicher Einbußen im vorhandenen Personal und steigenden Anforderungen an die Einsatz- und Ermittlungskräfte - aber auch, weil sich die Ortspolizeibehörde mit Organisations-veränderungen auf die veränderte Situation eingestellt hat.“

 

Als GdP möchten wir hinzufügen: Weil die Kolleginnen und Kollegen zunehmend auf dem Zahnfleisch gehen, wie die Mitarbeiterbefragung zweifelsfrei ergeben hat. Und insofern schließen wir uns der Pressemitteilung des Landesbezirks natürlich vollinhaltlich an.

 

Pressemitteilung

 

Im Insider wird auch auf die kritische Situation in einigen Kriminalitätsfeldern hingewiesen.

 

„‘Sorgenkind‘ bleibt für uns aber die Einbruchsituation. Da kann man sich buchstäblich auf den Kopf stellen und mit den Beinen wackeln — es ist keine Besserung in Sicht. Und das frustriert — gewaltig. Die Fallzahlen sind nach wie vor hoch und die Aufklärungsquote ist eher niedrig.“

 

Innerpolizeilich gab es eine Diskussion über die Erfassungsmodalitäten der PKS. Die PKS erfasst die Vorgänge die von der Polizei abgeschlossen wurde. Es wurde der Verdacht geäußert, dass die Fälle, die am Ende des Jahres bei der eingehen, die aber nicht mehr abgeschlossen werden können, für die Statistik verloren sind. Das wäre natürlich fatal, weil gerade zum Ende des Jahres die Fallzahlen in den Problemfeldern dramatisch gestiegen sind. 

 

Auch dazu gibt es eine Klarstellung im Insider:

 

"In der PKS werden alle ausgangserfassten Daten zusammengefasst — im ISA (Informationssystem Anzeigen - d. Verf.) sind eingangserfasste Daten gespeichert. Dadurch entstehen Unterschiede. Fälle, die erst im Folgejahr ausgangserfasst werden, werden auch erst für das Folgejahr in der Statistik aufgenommen.

Immer wieder wurden die Richtlinien für die PKS im Laufe der Jahrzehnte geändert. Das beeinträchtigt die direkte Vergleichbarkeit. Seit Anfang der 90er Jahre sind Vergleiche besser möglich."

 

Die CDU sieht allerdings ebenfalls Anlass zur Kritik, die man der folgenden Pressemitteilung entnehmen kann.


Pressemitteilung CDU

 

Wer sich im Detail informieren möchte, dem sei die Website der OPB empfohlen:

 

www.polizei.bremerhaven.de

 

GdP-Kreisgruppe Bremerhaven