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Nazischweine, Bullenhure......

 

Okay, das hat geklappt! Wer sich auf dieser Seite befindet, hat sich gefragt, was der Begriff "Bullenhure" auf der Seite einer Polizeigewerkschaft zu suchen hat. Und dabei ist es so einfach: Bullenhure, Nazischweine gehört zu den Begriffen, die sich unsere Kolleginnen und Kollegen auf der Straße an den Kopf werfen lassen müssen. Wie man sich da fühlt, kann unserem Standpunkt entnommen werden.

 

An dieser Stelle darf aber auch nicht unerwähnt bleiben, dass wir manchmal den Eindruck haben, dass in dem gleichen Umfange, in dem wir uns in den Abteilungen des Bürger- und Ordnungsamt um Bürgerfreundlichkeit bemüht haben, selbige, nämlich die Freundlichkeit der Bürger, abgenommen hat. Auch unsere Kolleginnen und Kollegen in den Bürgerbüros, in der Ausländerabteilung, im Bürgerservice und Ordnungsdienst oder in der Verkehrsüberwachung werden von oben herab behandelt, beschimpft und beleidigt!

 

In einem Kommentar der Nordwest-Zeitung zu den Zwischenergebnissen der KfN-Studie 2010 heißt es dazu:

 

Beschimpft, beleidigt, bedroht: Deutschlands Polizisten fühlen sich als Prügelknaben der Nation....

Im zeit- und kräftezehrenden Dienst auf der Straße fühlen sich Deutschlands Polizisten mehr und mehr als Blitzableiter, Zielscheibe, ja verhasstes Symbol des Staates. Sie wünschen sich im Gegenzug Härte von ihrem Staat, endlich ein Durchgreifen, abschreckende Signale für Aggressoren, die häufig nichtdeutscher Herkunft sind.

 

Kommentar in der NWZ vom 01.12.2010

 

In Bremerhaven schlugen die Wellen hoch, als jüngst Kollegen der Feuerwehr bei einem Einsatz angegriffen wurden. Was für unsere Beamtinnen und Beamten des Einsatzdienstes zu einem alltäglichen Problem geworden ist, bedeutete für die Feuerwehr eine neue Erfahrung. Dass, was die Übergriffe zu etwas Besonderem macht, ist der damit verbundene Tabubruch. Man greift keine Rettungskräfte an!
 
Mit großer Verwunderung beobachten wir jetzt, dass sich plötzlich alle fragen, wie es soweit kommen konnte. Verwundert deshalb, weil unsere Kolleginnen und Kollegen auf der Straße die Antwort ganz genau kennen: Wir haben es zugelassen! Selbst der letzte Depp weiß, dass man den Schiedsrichter auf dem Fußballplatz nicht beleidigt oder körperlich angreift. Wir sind die Schiedsrichter dieser Gesellschaft. Aber es ist schon lange nicht mehr so, dass Übergriffe gegen Polizeibeamte tabu sind. Und so fällt dann eben eine Grenze nach der anderen.
 
Wir erwarten in der Tat klare Zeichen von der Justiz. Angriffe auf Repräsentanten staatlichen Handelns, und damit meinen wir die Polizei ebenso wie unsere Kolleginnen und Kollegen in Bereichen mit zum Teil unerträglich gewordenen Bürgerkontakten, müssen wieder zum Tabu werden.

 

 

GdP-Kreisgruppe Bremerhaven