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Die Umstände der offiziellen Festveranstaltung waren bemerkenswert. Deshalb werden wir auch diesen Beitrag in unsere "Historyline" aufnehmen.

 

 

 

 

Am 24.05.2013 feiert die GdP in Bremen ihr 50jähriges Bestehen. Geplant war ein Festakt des Senats. Der Festakt wurde in einem Intranetforum der Polizei Bremen unter Hinweis auf die geplante Tarifübernahme massiv kritisiert. Daraufhin hat sich der Vorstand der GdP veranlasst, oder vielleicht auch genötigt gesehen, den Festakt kurzfristig abzusagen, was auf große Resonanz in den Medien gestoßen ist. Als Kreisgruppe halten wir diese Entscheidung für falsch und man hätte unseren Standpunkt nicht besser zusammenfassen können, als es unser Mitglied Karsten Hahnel getan hat, der sich für den Festakt aufgesprochen hat:

 

 

In Sachen 50-Jahrfeier GdP und der Kritik hierzu.


Die GdP zeigt gerade in der jetzigen Zeit ein deutliches Profil für seine Mitglieder und auch für alle andere Polizeibeschäftigen.

Eine Gewerkschaft darf sich selber feiern und darf auch auf die Anerkennung durch andere zählen.

Ich gehe fest davon aus, dass die überwiegende Mehrheit der Mitglieder des Bremer Senates und der Bremer Bürgerschaft seiner Polizei sowie auch seiner Gewerkschaft der Polizei positiv gegenübersteht. Nur einige wenige von Senat und Bürgerschaft sehen nur das Einsparpotential, dessen Folgen nicht nur für einen Polizeibeamten düstere Aussichten erahnen lassen. Nur, diese wenigen geben in ihren Ausführungen die Schlagzahl vor und die politischen Zwänge lassen die übrigen mit schlechtem Gefühl die Dinge mittragen.


Zur Demokratie gehört die Freiheit des Handelns. Doch eingeschnürt in einen kleinen Sparsäckel kann es nur zu einem Strampeln reichen. Bürgerschaft gebt Euch mehr Platz!

Generell verstehe ich die ewige Diskussion und Kämpfe um das Geber- und Nehmertum nicht. In einer sozialen Demokratie, ja auch und im Besonderen, in einer christlichen Demokratie, ist es ganz natürlich, dass der Stärke dem Schwächeren hilft. Zumal der Schwächere durch regionale und wirtschaftliche Gegebenheiten nicht die Einnahmen hat, die durch eine glücklichere geographische Lage der deutlich besser gestellte Stärkere hat. Wir in Bremen und Bremerhaven sowie in Norddeutschland sind bereit für die Bundesrepublik Deutschland unseren Teil zu leisten. Dazu benötigt es nun mal die Hilfe der anderen.

Ich sehe es als legitim an, wenn die Polizeien im bundesweiten Vergleich zum Erhalt, nein eher zum Wiedererhalt, eines gleichen Standart den nötigen Finanzrahmen fordern.

 

Wir, die Beschäftigten der Polizei und die erstarkte GdP, zeigen den Verantwortlichen auf, was wir von Ihnen erwarten. Dazu nutzen wir die Kontakte und geben jedem die Hand, der uns aufrecht gegenüber steht und offen in die Augen blickt.

Zu einer konstruktiven Auseinandersetzung bei gegenteiligen Auffassungen gehört der Kontakt. Vielleicht werden anlässlich der 50-Jahrfeier einige der politischen Entscheidungsträger nachdenklich wie zukünftig mit der Polizei umzugehen ist. Wir jedenfalls schlagen keine Hand aus und schauen jedem in die Augen. Wegdrehen ist nach meiner Meinung der falsche Weg. Das sollen andere tun und sich an ihrem Verhalten messen lassen.

Die Äußerungen der Polizeibeschäftigen zu einer Absage der Feierlichkeiten sind sicher aus dem Bauch heraus und auf Grund der aufbauenden Frustration geäußert worden.

Lasst die Entscheidung unsere Funktionäre treffen. Dafür sind sie gewählt und sie wägen ab, was sie tun. Fallt nicht ihnen und damit Euch selbst in den Rücken. Gerade in den Protesten zur Tarifübernahme haben wir alle als Polizeibeschäftigte in toller Weise gezeigt, dass wir zusammenstehen. Das verstehen nicht alle politischen Verantwortlichen, wir schon. Wir wissen wie es ist, auf den Nebenmann oder die Nebenfrau angewiesen zu sein. Und gerade das macht uns Angst für die Zukunft „unserer Polizei“.

Die GdP feiert sich. Die anderen dürfen der GdP gratulieren. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

 

Karsten Hahnel

 

Wichtig erscheint uns in diesem Zusammenhang auch die Erklärung der Vorsitzenden aller Landesbezirke der norddeutschen Länder und des Bundesvorsitzenden der GdP!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

GdP-Kreisgruppe Bremerhaven